Sippe Drasendorf
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Genealogie
Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es!
Die    Wucherer    waren Kärntner    Uradel    aus    Grub    zu    Drasendorf    bei    St. Georgen   am   Längsee.   Stets   unter   den   Landständen.   Drasendorf   ist   ein   vor   dem Jahre   1100   entstandenes   Dorf   nördlich   des   Glan-Knies   im   Klagenfurter-Becken, nahe     bei     St.     Veit,     der     Landeshauptstadt     von     Kärnten     im     Hoch-     und Spätmittelalter.  Im   Kernraum   des   Glan-Kniegebietes   liegen   alle   machtpolitischen   Zentren   wie Virunum, Karnburg, Moosburg, St. Veit und Klagenfurt.  Nur    wenige    Kilometer    südlich    Drasendorfs    liegt    der    Magdlensberg    (1058    m hoch),    das    Kärtner    Pompeji.    Die    Ausgrabungen    förderten    Prunkbauten    des Römertums und Spuren keltischer Anlagen zutage (ca. 300 v. Chr.).  Das   Gut   Grub,    wo   seit   1454   Asylrecht   bestand,   war   wohl   600   Jahre   in   Händen der Familie. Das   alte   Stammh aus   G rub   war   nur   ein   kleiner   Teil   der   Wucherer-Besitzungen   in Kärnten,   Steirmark   u.   Österreich   ob   der   Ens,   welche   teils   den   Schenken   von Osterwitz,     dem     Bischof     von     Gurk,     dem     Stift     St.     Paul     usw.,     teils     dem Landesfürsten zu Lehen gingen.   Exulanten aus Österreich:   Die    noch    vorhandenen    Protestanten    konnten    ihre    Überzeugung    nur    mehr losgelöst     von     ecclesialen     Institutionen     ausüben,     außerdem     war     jedes evangelische exercitium verboten. Die Zeit des Kryptoprotestantismus begann. In   Kärnten   und   der   Steiermark   hatte   sie   bereits   begonnen.   Die   "Feldzüge   des Glaubens"   von   1599   und   1600   waren   nur   zum Teil   erfolgreich   gewesen,   auch   die seitherigen      Maßnahmen      hatten      trotz      zahlreichen      Ausweisungen      und Zwangsmaßnahmen   noch   zu   keinem   überzeugenden   Ergebnis   geführt.   Am   26. April     1625     wurde     daher     die     Reformationskommission     für     Innerösterreich "erfrischt",    die   unverzüglich   mit   Maßnahmen,   wie   Beschlagnahme   von   Büchern, Verhängung   von   Geldstrafen,   Ausweisung   von   Predigern   und   solchen   Bürgern beziehungsweise   Bauern   oder   Beamten,   die   als   "Rädelsführer"   galten,   sowie Einbringung    von    Strafgefangenen,    begann.    Am    1.    Aug.    1628    erschien    das Generalmandat,   das   die   Adeligen   in   Kärnten   " der   Reformation   unterwarf" .   Die Verhandlungen   darüber   zogen   sich   zwar   noch   bis   in   den   Spätsommer   1629   hin; letztlich   aber   hatten   rund   160   Edelleute,   darunter   die   Wucherer,   das   Land   zu verlassen,   der   Rest   entschied   sich   für   die   Bekehrung   -   über   deren   Tiefe   oder Echtheit ist damit freilich noch nichts ausgesagt .

Sippe

Drasendorf

Georg Wucherer ging unter dem Namen Willer nach 1530 nach Augsburg Nächste Seite Nächste Seite